Vorab möchten wir hiermit betonen, dass der Genuss von Alkohol immer ein Stück Verantwortung mit sich bringt! Fahrt nicht wenn ihr getrunken habt und übertreibt es nicht – so ein Negroni hat gut Umdrehungen!
#drinkresponisble
#dontdrinkanddrive

Negroni – der Klassiker ist aus der Welt der modernen und schicken Bars kaum wegzudenken. Aber auch zu Hause wird er mittlerweile oft zubereitet. An lauen Sommerabenden sind die Instagram Stories und Posts gefüllt mit dem dunkelroten Cocktail, garniert mit der Zeste einer Orange, serviert in einem Tumbler. Dazu wird oft eine Zigarre geraucht. Ist vielleicht auch ein wenig klischeebehaftet, aber es hat Klasse und was noch viel wichtiger ist: es ist ein absoluter Genuss!

Doch was ist eigentlich ein Negroni?

Der Negroni ist ein Cocktail gemixt aus Gin, Bitter und rotem Wermut.
Der Ursprung dieses Cocktails liegt bereits über 100 Jahre zurück. Sucht man nach der Entstehung des Drinks, sind sich viele Quellen einig darüber, dass der italienische Graf Camillo Negroni zwar nicht der Erfinder, aber der Auslöser für den nach ihm benannten Cocktail war.

Kurz: In seiner Lieblingsbar in Florenz trank er regelmäßig Americanos (Mix aus Campari, Wermut & Soda), bis er eines Tages noch was stärkeres brauchte. Der Barkeeper ersetze das Soda mit Gin, fügte eine Orangenzeste hinzu und somit war der Negroni wohl entstanden. Auf diese Geschichte beruht sich auch der Barkeeper Luca Picchi, der 2015 das Buch „Negroni Cocktail – An Italian Legend“ veröffentlichte.

Negroni Rezept

Ein Negroni besteht zu gleichen Teilen aus Dry Gin, Bitter und rotem Wermut. Unser Barkeeper Jascha empfiehlt das Verhältnis von jeweils 3cl – in welcher Reihenfolge hier die Zutaten ins Glas gegeben werden ist dabei nicht sonderlich wichtig. Gleichzeitig hat er uns auch über einen Mythos aufgeklärt: Euer Tumbler muss vorher nicht zwingend durch Eis oder durch das Eisfach gekühlt werden. Ein Negroni entwickelt sich mit dem Schmelzwasser der Eiswürfel. Deshalb ist auch ein großer Eiswürfel statt 3-4 kleinere eher ein Nachteil als ein Vorteil. Ein gekühltes Glas macht optisch was her, eine große Eiskugel auch – aber den Drink macht es tendenziell nicht besser.
Für zu Hause empfehlen wir also Eis ins Glas, Zutaten hinterher, rühren, garnieren und besonders wichtig: GENIEßEN.

Zutaten

Rezepte für einen Negroni gibt es noch und nöcher – meistens sind auch immer spezielle Zutaten genannt. Diese Zutaten findet man aber nicht zwingend im nächsten Supermarkt, deswegen geben wir euch hier mehrer Optionen für die Zutaten:
Dry Gin: Bombay Saphire Dry Gin, Gordon’s Dry Gin
Wermut: Drapò, Antica Formula, Belsazar, Martini Rosso, Cinzano Rosso
Bitter: allseits bekannt und erhältlich ist wohl Campari

Negroni Week

Wir bedanken uns bei Jascha, der uns diesen fantastischen Drink in der Rooftop Bar des Atlantic Grand Hotel in Bremen serviert hat. 
Unser guter Freund R.J. war so freundlich und hat die Story fotografiert – folgt ihm unbedingt hier auf Instagram!
Schickt uns auf Instagram oder Facebook gern Bilder von euren Negronis und lasst uns eure Gedanken dazu wissen.
Achja – vom 14.-20. September 2020 ist weltweit die Negroni-Week. Teilnehmende Bars spenden Teile der Erlöse, die durch den Verkauf von Negronis generiert werden! Mehr dazu erfahrt ihr hier.
Cheers