Ein Travelblog-Beitrag über Marokko soll das werden – mein erster und auch der erste in diesem Blog.

Ich war in Marokko und kann euch dieses Land nur an Herz legen! Während meine Familie, Freunde und Kollegen sich bei Minusgraden in Deutschland ihrem Alltag widmeten, durchlebte ich einige Abenteuer auf dem afrikanischen Kontinent.

Als Gentleman ist man in fremdem Ländern natürlich erstmal darauf bedacht die Kultur dieses Landes zu respektieren und ebenso die Menschen. Marrakesch war das Ziel, das von Köln/Bonn angeflogen wurde. Das Angebot von Travelbird erschien uns recht attraktiv. Luxuszelt in der Sahara, Atlasgebirge, Nomadenbesuch, Marrakesch und das alles mit 7 Nächten!
Das Land ist unglaublich abwechslungsreich, was die Landschaft und Natur anbelangt. Auf dem Weg von Marrakesch nach Casablanca sind wir mit einem Leihwagen über das Land gefahren und es wurde gen Norden immer mehr unserer Heimat ähnlich – Grüne Wälder, bunte Wiesen und flaches Land. Ca. 400km weiter im Süden fängt die Sahara an und es gibt nur Sand, so weit das Auge reicht. Dazwischen ist das Atlasgebirge, das sich in den verschiedensten Formen erhebt. Wer in Marokko reist, sollte etwas Zeit und viele Nerven mitbringen. Die Pässe über das Atlasgebirge sind eine Herausforderung für einen sensiblen Magen und die Temperaturschwankung liegt vom Tal zur Spitze bei gut 30 Grad.

Die Sahara ist definitiv eine Reise wert!

Ob Luxuszelt oder Hotel Ressort am Rande der Wüste. Diese Landschaft ist so besonders, dass man kaum Worte findet in dem Moment, wenn die Sonne am Horizont hinter dem Sandhügel verschwindet und einen roten Himmel bildet. Die Nächte in der Wüste sind im Februar kalt. Aber da es kaum Lichtquellen in der Wüste gibt, wird man mit einem unglaublichen Sternenhimmel belohnt.

Marrakesch ist keine Stadt für Anfänger-Touristen. Jeder versucht Geld zu verdienen und etwas an den Mann zu bringen, ob Haschisch, eine Wegauskunft oder einen Tanz mit einer betäubten Schlange. Viele Gassen erlauben zwar ein tolles Shopping-Erlebnis, aber bürgen auch die Gefahr, dass man sich recht schnell verirrt. Ich hatte mir zwar am ersten Tag eine SIM Karte gekauft mit 5GB Daten-Volumen (für 7,-€ !), jedoch ist Apples Karten-App nicht die beste App, um sich navigieren zu lassen.
Im Februar sind die einheimischen richtig dick in Jacken eingepackt. Es herrschen ca. 20 Grad und ich trage Hemd und Sakko. Zum Abend sollte man evtl. doch einen Pullover tragen auf den Dächern über der Stadt, denn da ist abends das Leben und man genießt eine Tajine unter freiem Himmel. Einen Tee aus marokkanischer Minze sollte man unbedingt trinken – dieser ist mehr ein Obligatorium als die Kokosnuss auf Bali!

Marokko bietet so viel, dass 7 Nächte wirklich kräftezehrend sein können. Das nächste mal bleibe ich länger in der Wüste.